Dach prüfen und beraten
Zuerst sieht sich ein Fachbetrieb das Dach an und sagt ehrlich, ob eine Beschichtung sinnvoll ist oder ob Reparatur oder Neueindeckung besser passen.
AnfragenDach prüfen, reinigen und nur bei gesundem Zustand beschichten
Das Dach Ihres Hauses in Witten ist vermoost, die Betondachsteine wirken stumpf und ausgewaschen, und an der Haustür hat jemand eine günstige Dachbeschichtung angeboten? Bevor Farbe aufs Dach kommt, steht die ehrliche Vorfrage: Ist die Eindeckung überhaupt noch heil und frostfest? Fachbetrieb24 vermittelt in Witten an geprüfte Fachbetriebe, die das Dach zuerst besichtigen, den Zustand beurteilen und klar sagen, ob eine Reinigung mit Beschichtung sinnvoll ist oder ob eine Reparatur oder Neueindeckung besser passt. Den Preis nennt Ihnen der Betrieb erst nach der Besichtigung, nicht am Telefon.

Jetzt Dachbeschichtung-Fachbetrieb in Witten finden
Nur eine Handvoll sorgfältig ausgewählter Partnerbetriebe in Witten, laufend geprüft auf Preis-Leistung, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit.
Passenden Betrieb findenAnfrage in 2 Minuten, keine Verpflichtung
Leistungen
Zuerst sieht sich ein Fachbetrieb das Dach an und sagt ehrlich, ob eine Beschichtung sinnvoll ist oder ob Reparatur oder Neueindeckung besser passen.
Anfragen
Moos, Flechten und Schmutz werden vom Dach gelöst, meist mit Niederdruck, damit die Oberfläche der Dachsteine nicht leidet.
Anfragen
Auf gereinigte, saugfähige Beton- oder Tondachsteine kommt eine Grundierung und darauf die farbige Beschichtung, wenn der Untergrund trägt.
Anfragen
Einzelne gebrochene oder gerissene Dachsteine werden ersetzt, bevor beschichtet wird, denn Farbe dichtet einen Riss nicht ab.
Anfragen
Arbeiten auf dem Dach brauchen eine sichere Absturzsicherung. Gerüst oder Fanggerüst gehören zur Planung dazu.
Anfragen
Bei Frostschäden, defekter Unterdeckung oder durchfeuchteter Lattung ist eine Erneuerung ehrlicher als Farbe. Der Betrieb sagt es Ihnen klar.
AnfragenErst die ehrliche Vorfrage
Ein Fachbetrieb in Witten prüft zuerst, ob das Dach technisch in Ordnung ist. Ist es das nicht, rät er von der Beschichtung ab und nennt die bessere Lösung, statt um jeden Preis zu streichen.
Keine Drückerkolonnen
Wir vermitteln an ortsansässige Fachbetriebe, nicht an Haustür-Vertreter. Wer unaufgefordert klingelt, einen Dachschaden behauptet und einen Lockpreis nur für heute nennt, sollte Sie misstrauisch machen.
Angebot nach der Besichtigung
Einen belastbaren Preis gibt es erst, wenn jemand das Dach gesehen hat. Fläche, Dachsteinart, Zustand, Zugang und Gerüst bestimmen den Aufwand. Feste Zahlen am Telefon bilden das nicht ab.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Das Reinigen, Grundieren und Beschichten übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus der Region mit eigener Ausrüstung und Absturzsicherung. Den Preis bekommen Sie nach der Besichtigung.

Vor Ort
Witten ist mit rund 91.000 Einwohnern die größte Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises und liegt dort, wo die Ruhr in einem engen, tiefen Tal das bewaldete Ardey-Sandsteinplateau durchbricht. Zwischen dem Ruhrufer bei etwa 70 Metern und den Höhen am Arenberg bei rund 269 Metern liegen fast 200 Höhenmeter. Diese Lage prägt die Dächer: An den waldnahen, oft verschatteten Hängen über dem Ruhrtal hält sich Feuchte lange, und auf den Wetter- und Nordseiten setzt sich rasch Moos fest.
Witten gilt mit dem Muttental als eine der Wiegen des Ruhrbergbaus, Kohle wird hier seit 1552 abgebaut. Aus dieser Bergbaugeschichte stammen die vielen Arbeiter- und Zechensiedlungen, die später um Nachkriegs- und Siedlungsbauten ergänzt wurden. Auf deren Ein- und Zweifamilienhäusern liegen überwiegend Betondachsteine, und genau das ist der klassische Fall für eine Dachreinigung mit anschließender Beschichtung, falls die Steine heil und frostfest geblieben sind.
Anders liegt der Fall in der gewachsenen Altstadt und im alten Ortskern von Herbede, wo Fachwerk- und Gründerzeithäuser stehen. Dort tragen die Dächer eher Schiefer oder Tonziegel, und eine farbige Beschichtung ist meist nicht das Richtige, weil der Erhalt der historischen Bausubstanz und oft auch der Denkmalschutz vorgehen. Dazu kommt die ausgeprägte Hanglage zu beiden Seiten des Ruhrtals, an der Wind und Schlagregen die Wetterseiten stärker beanspruchen. Ein Fachbetrieb schaut sich deshalb zuerst an, welches Dach vor ihm liegt, bevor über Reinigung, Grundierung und Farbe geredet wird.
Dachbestand und Beschichtbarkeit

Der Dachbestand in Witten ist gemischt. In den Fachwerk- und Gründerzeithäusern der Altstadt und in Herbede liegen überwiegend Schiefer oder Tonziegel, in den Zechen- und Nachkriegssiedlungen dagegen häufig Betondachsteine aus den Jahrzehnten des Wiederaufbaus. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn eine Beschichtung kommt vor allem auf gesunden Beton- und Tondachsteinen sinnvoll infrage, während Naturschiefer in aller Regel nicht beschichtet wird.
Entscheidend ist eine einfache Regel, die ein seriöser Betrieb offen ausspricht: Farbe kommt nur auf ein Dach, dessen Steine im Ganzen fest und frostbeständig sind, dessen Unterdeckung Wasser noch sicher ableitet und dessen Lattung trocken trägt. Mehr als eine Behandlung der Oberfläche ist eine Beschichtung nämlich nicht. Sie gibt einer ausgewaschenen, matten Betonhaut ihr Aussehen zurück und lässt Wasser wieder besser ablaufen, doch einen zerbrochenen Stein, eine undichte Bahn oder eine faule Latte bekommt man damit nicht ersetzt.
Am Anfang steht darum immer der prüfende Blick aufs ganze Dach. Vom Gerüst oder aus der Hebebühne schaut der Betrieb, welche Steine Risse zeigen, absanden oder weich geworden sind, ob die Reihen noch genügend überdecken und ob Regenwasser den vorgesehenen Weg nimmt. Nur wenn dieser Befund trägt, darf überhaupt gereinigt und beschichtet werden. Zeigt sich ein anderes Bild, nennt ein redlicher Handwerker die Dinge beim Namen und schickt Sie zur Reparatur oder zur Neueindeckung durch den Dachdecker.
Woran man es merkt
Nicht jedes vermooste Dach muss beschichtet werden, und nicht jeder Fleck bedeutet einen Schaden. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt die ehrliche Prüfung durch einen Fachbetrieb, bevor aus Moos, einem Riss oder Feuchte ein teures Dauerthema wird.
Lohnt sich eine Beschichtung bei Ihrem Dach?
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.
Jetzt Dachbeschichtung-Fachbetrieb in Witten finden
Anfrage in 2 Minuten, keine Verpflichtung

Reinigung und Beschichtung
Jede Arbeit fängt mit der Prüfung des Dachs an, weil sich erst daran zeigt, ob sich der Rest überhaupt lohnt. Fällt das Urteil günstig aus, wird die Fläche gesäubert, Moos, Algen und Schmutz werden abgetragen, und zwar fast immer mit sanftem Niederdruck, da ein scharfer Hochdruckstrahl die Betonhaut verletzen würde. Was sich dabei löst, fängt der Betrieb an der Traufe auf und leitet es geordnet ab, damit kein ungefiltertes Schmutzwasser in Garten, Ruhr oder Kanal gelangt.
Trocknet die saubere Fläche ab, trägt der Handwerker auf den saugenden, abgesandeten Beton zunächst eine Grundierung auf, die den Stein festigt und der Farbe Haftung verschafft. Erst dann folgt die eigentliche Beschichtung, Lage für Lage mit Rolle oder Spritze aufgebracht, bis eine ebenmäßige, dichte Oberfläche steht. Je nach Material und Witterung braucht es zwischen den Durchgängen Trockenpausen, auf die ein gewissenhafter Betrieb achtet, statt das Dach in einem Rutsch an einem Tag fertigzumachen.
Eines sollte dabei klar bleiben: Eine Dachbeschichtung ist vor allem Kosmetik und Schutz der Oberfläche. Ein mattes, bemoostes Dach sieht danach wieder frisch aus, und der Beton nimmt weniger Wasser auf, aber Jahrzehnte zusätzliche Lebensdauer schenkt die Farbe nicht, und eine heile Deckung ersetzt sie erst recht nicht. Wer mit großzügigen Haltbarkeits- oder Garantieversprechen auftritt, verspricht in aller Regel mehr, als eine Farbschicht je einlösen kann.
Ihre Sicherheit
Zwei Punkte verdienen in Witten besondere Aufmerksamkeit, der erste heißt Asbest. In Faserzementplatten und -dachsteinen, die man bis in die späten Achtziger und frühen Neunziger verlegt hat, stecken fast immer Asbestfasern, und davon finden sich an Nebengebäuden alter Siedlungs- und Zechenhäuser noch reichlich. Für sie gilt ein hartes Regelwerk: Säubern, Hochdruckreinigen, Schleifen, Überdecken und Beschichten sind untersagt, weil dabei gesundheitsschädliche Fasern frei würden (Gefahrstoffverordnung, TRGS 519). Erlaubt bleibt nur der fachgerechte Rückbau durch einen eigens zugelassenen Betrieb.
Der zweite Punkt sind die Anbieter an der Haustür. In Wellen ziehen Drückerkolonnen durch die Wohnviertel, klingeln ohne Anlass, wollen einen Dachschaden erspäht haben und drängen auf eine Beschichtung zum Lockpreis, der angeblich nur an diesem Tag gilt. Kennzeichen sind der Zeitdruck, die geforderte Anzahlung oder Barzahlung, das fehlende schriftliche Angebot und die fehlende feste Adresse. Darauf gehört sich kein Einlassen: Ein seriöser Betrieb steht nicht ungebeten vor der Tür, er sieht sich das Dach in Ruhe an und übergibt ein nachvollziehbares Angebot auf Papier.
Dazu gehört eine saubere Grenze: Sobald es um die Dichtheit und die Bausubstanz geht, also um einen echten Schaden an Deckung, Unterdeckung oder Anschlüssen, ist das Aufgabe des Dachdeckers und nicht der Beschichtung. Für Witten steht dafür eine eigene Dachdecker-Seite bereit. Die Farbe kommt immer zuletzt und nur als kosmetischer Schritt auf ein technisch heiles Dach, niemals als Notbehelf für ein undichtes.
Wann besser Reparatur oder Neueindeckung
Es gibt Dächer, auf denen eine Beschichtung nicht bloß ins Leere läuft, sondern Schaden anrichtet, weil sie das eigentliche Problem unter Farbe begräbt. So liegt der Fall bei frostgesprengten, abgesandeten Betondachsteinen mit mürbem Kern, bei gesprungenen oder gebrochenen Steinen, bei einer kaputten Unterdeckbahn und bei nass gewordener oder morscher Lattung. Überall dort steckt der Fehler unter der sichtbaren Fläche, und eine Farbschicht macht ihn nur unsichtbar, ohne ihn zu lösen.
Betrifft es nur einige Stellen, genügt häufig eine gezielte Ausbesserung: Der Dachdecker nimmt gebrochene oder weiche Steine heraus, setzt neue, bessert die Unterdeckung nach und richtet die Reihe wieder ein. Das ist meist redlicher und preiswerter als eine Beschichtung, die großzügig über alles hinweggeht. Steht das Dach danach wieder gesund da, kann man immer noch über eine Auffrischung nachdenken, falls der Wunsch besteht.
Reicht der Schaden über große Flächen, sind also viele Steine weich oder gebrochen und ist die Unterdeckung durchweg am Ende, dann hilft nur die Neueindeckung durch den Dachdecker. Sie schlägt stärker zu Buche als eine Beschichtung, hält danach aber Jahrzehnte und packt das Übel an der Wurzel. Verstopfen dagegen bloß Moos und Laub die Dachrinne, ist das weder ein Fall für Farbe noch für eine neue Deckung, sondern schlicht für das regelmäßige Säubern der Rinne.
Preisfaktoren
Einen festen Preis je m² gibt es bei der Dachbeschichtung nicht, und wer am Telefon eine Zahl nennt, ohne das Dach gesehen zu haben, verdient Misstrauen. Wie viel Arbeit anfällt, bestimmen mehrere Größen: wie groß die Fläche ist, wie steil das Dach steht, aus welchem Material die Steine sind und in welchem Zustand, wie gut man ans Dach herankommt, welches Gerüst nötig wird und wie viele Lagen die Beschichtung braucht. In Wittens hügeligem, mancherorts steilem Gelände über dem Ruhrtal werden Zugang und Gerüst schnell zu einem Posten für sich.
Redlich ist deshalb nur ein von-bis-Rahmen unter Vorbehalt, und auch der erst nach dem Blick aufs Dach vor Ort. Im Angebot schlüsselt der Betrieb die Posten getrennt auf: Reinigung, Grundierung, Beschichtung, Gerüst und etwaige Reparaturen im Vorfeld. Kalkulieren Sie nötige Ausbesserungen schadhafter Stellen von vornherein mit ein, denn ohne tragfähigen Untergrund ist jeder Farbauftrag weggeworfenes Geld. Von vollmundigen Haltbarkeits- oder Garantieversprechen sollten Sie sich nicht blenden lassen.
Was im Einzelfall anfällt, hängt von der Dachfläche, der Dachneigung, der Art und dem Zustand der Dachsteine, dem Zugang zum Dach, dem nötigen Gerüst und der Zahl der Beschichtungslagen ab. Ein verbindliches Angebot macht der Fachbetrieb erst nach der Besichtigung vor Ort, getrennt nach Reinigung, Grundierung, Beschichtung, Gerüst und etwaigen Reparaturen.
Stadtteile
In welchem Teil von Witten Ihr Haus liegt, deutet an, welche Dacheindeckung und welche Bauepoche darunter steckt und worauf es bei Reinigung und Beschichtung ankommt.
Der Stadtkern mischt ältere Stadthäuser mit steileren Schiefer- und Ziegeldächern und Nachkriegsbauten mit Betondachsteinen. An den denkmalnahen Altbauten geht Erhalt vor Farbe, während ein gesundes Betondach aus der Nachkriegszeit der klassische Fall für Reinigung und Beschichtung ist.
Der große Siedlungsraum im Südwesten mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern der 1960er bis 1980er Jahre. Hier liegen reihenweise Betondachsteine, die absanden und vermoosen, weshalb Annen zu den Stadtteilen zählt, in denen sich die ehrliche Zustandsprüfung vor der Beschichtung am häufigsten lohnt.
Wohnlage am Kemnader See mit Siedlungs- und Einfamilienhäusern. Auf den Betondächern setzt sich in Wassernähe gern Moos fest, und die Frage ist meist, ob eine schonende Reinigung mit anschließender Beschichtung reicht oder ob einzelne Steine zuerst getauscht werden müssen.
Hanglage am Südufer der Ruhr mit Blick übers Tal. Die windexponierten Dächer werden von Schlagregen und Böen stärker beansprucht, deshalb steht hier vor jeder Beschichtung die Prüfung auf verrutschte oder gebrochene Steine und eine dichte Unterdeckung.
Der bis 1975 eigenständige Ort mit gewachsenem Kern und Fachwerk. Auf den historischen Schiefer- und Tonziegeldächern ist eine farbige Beschichtung meist nicht das Richtige; hier gehen Erhalt und Denkmalschutz vor, und für echte Schäden ist der Dachdecker zuständig.
Das steht und fällt mit dem Zustand des Dachs. Sinn ergibt eine Beschichtung dann, wenn die Betondachsteine im Ganzen fest und frostsicher sind, die Unterdeckung noch dicht hält und die Lattung trocken bleibt. Unter diesen Bedingungen bringt sie Farbe und Gleichmaß zurück und lässt den Beton wieder Wasser abweisen. Sind Steine dagegen gesprungen, abgesandet oder weich, die Unterdeckung undicht oder die Lattung klamm, hilft kein Anstrich, er verdeckt den Schaden nur. In den Siedlungen der Nachkriegs- und Bergbaujahre mit ihren Betondächern lohnt deshalb zuerst der prüfende Blick eines Fachbetriebs, der Ihnen ehrlich sagt, ob Reinigen und Beschichten taugt oder ob Reparatur oder Neueindeckung die klügere Wahl sind.
Eine feste Zahl je m² lässt sich seriös nicht nennen, dafür hängt der Aufwand von zu vielen Dingen ab: von Größe und Neigung der Dachfläche, von Art und Zustand der Steine, vom Zugang zum Dach, vom nötigen Gerüst und von der Zahl der Lagen. Gerade in der welligen Hanglage über dem Ruhrtal schlägt der Zugang samt Gerüst oft eigens zu Buche. Belastbar ist allein ein von-bis-Rahmen mit Vorbehalt, und zwar erst nach einem Termin vor Ort. Ein guter Betrieb weist die Posten getrennt aus, also Reinigung, Grundierung, Beschichtung, Gerüst und etwaige Ausbesserungen. Vor Festpreisen am Telefon und vor Lockangeboten, die nur heute gelten sollen, ist zu warnen.
Nein, und das ist der größte Irrtum rund um das Thema. Eine Beschichtung wirkt an der Oberfläche: Sie lässt ein verblasstes, bemoostes Dach wieder gleichmäßig wirken und hilft dem Beton, Wasser abzuweisen. Eine schadhafte Deckung, eine gerissene Unterdeckbahn oder einen gebrochenen Stein ersetzt sie jedoch nicht, und zusätzliche Jahrzehnte Lebensdauer schenkt sie auch nicht. Ob ein Dach dicht bleibt, entscheiden Eindeckung, Unterdeckung und Anschlüsse, nicht die Farbe obendrauf. Große Haltbarkeitsversprechen klingen gut, halten aber selten, was sie zusagen. Vor jeder Beschichtung steht daher die nüchterne Frage, ob das Dach technisch überhaupt in Schuss ist.
Nein. In Faserzementplatten und -dachsteinen aus der Zeit bis in die späten Achtziger und frühen Neunziger steckt so gut wie immer Asbest, und an älteren Siedlungs- und Zechenhäusern samt ihren Nebengebäuden gibt es davon noch viele. Für sie gilt ein eindeutiges Verbot: Säubern, Hochdruckreinigen, Schleifen, Überdecken und Beschichten sind untersagt, weil dabei gesundheitsschädliche Fasern frei würden (Gefahrstoffverordnung, TRGS 519). Zulässig ist allein der fachgerechte Rückbau durch einen zugelassenen Betrieb mit ordentlicher Entsorgung. Bietet Ihnen jemand an, so ein Dach einfach zu reinigen und zu überstreichen, ist das ein lautes Warnsignal. Lassen Sie im Zweifel zuerst die Plattenart fachkundig bestimmen, bevor überhaupt jemand das Dach anfasst.
Da ist Vorsicht geboten. Immer wieder ziehen Drückerkolonnen umher, klingeln ungebeten, melden einen angeblichen Dachschaden und bieten eine Beschichtung zum Sonderpreis an, der nur an diesem Tag gelten soll. Warnzeichen sind der Zeitdruck, eine geforderte Anzahlung oder Barzahlung, das fehlende schriftliche Angebot und der fehlende feste Firmensitz. Lassen Sie sich nicht drängen, unterschreiben Sie nichts und leisten Sie keine Anzahlung. Ein seriöser Betrieb klingelt nicht von sich aus, sondern sieht sich das Dach erst auf Ihre Anfrage hin in Ruhe an und legt ein nachvollziehbares, schriftliches Angebot vor. Holen Sie im Zweifel zwei Vergleichsangebote ortsansässiger Betriebe ein.
Das richtet sich nach dem Zustand des Dachs. Geht es nur um die Optik eines bemoosten, verblichenen, technisch aber gesunden Betondachs, kann Reinigen mit anschließender Beschichtung passen. Sobald es um Dichtheit und Substanz geht, also um gebrochene Steine, eine undichte Unterdeckung, feuchte Lattung oder schadhafte Anschlüsse, gehört die Arbeit dem Dachdecker, der ausbessert oder neu eindeckt. In Witten mit seinen alten Schiefer- und Ziegeldächern in der Altstadt und in Herbede ist diese Grenze besonders wichtig. Ein ehrlicher Betrieb prüft zuerst und rät von Farbe ab, wenn das Dach sie nicht trägt. Für echte Dachschäden hilft unsere Seite für Dachdecker in Witten weiter.

Allgemeine Fragen dazu, was eine Dachbeschichtung ist, wann sie sinnvoll ist und wann nicht, zur Haltbarkeit, zu Asbest in altem Faserzement und zur Abgrenzung vom Dachdecker beantwortet ausführlich der Themen-Hub Dachbeschichtung.
Dach reinigen, beschichten oder zuerst prüfen lassen in Witten?
Kurz das Anliegen schildern: Die kostenlose Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Witten und Umgebung, Rückmeldung meist innerhalb eines Werktags.
Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
Jetzt Dachbeschichtung-Fachbetrieb in Witten finden
Nur eine Handvoll sorgfältig ausgewählter Partnerbetriebe in Witten, laufend geprüft auf Preis-Leistung, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit.
Passenden Betrieb findenAnfrage in 2 Minuten, keine Verpflichtung
Ein vermoostes oder verblasstes Dach in Witten, oder einfach die Frage, ob sich eine Beschichtung lohnt? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region, der das Dach zuerst besichtigt und ehrlich berät.
Ob vermooste Betondachsteine in einer Annener Siedlung, ein stumpf gewordenes Dach in Heven oder einfach die Frage, ob sich eine Beschichtung überhaupt lohnt: In Witten entscheidet immer der Zustand des Dachs, nicht das Verkaufsversprechen. Eine ehrliche Begutachtung, eine schonende Reinigung und eine Beschichtung nur auf gesundem Untergrund sorgen dafür, dass Sie Ihr Geld nicht in Farbe über einem versteckten Schaden stecken. Und wo Reparatur, Rückbau oder Neueindeckung nötig sind, sagt ein guter Betrieb das klar.
Zum Überblick, wann eine Dachbeschichtung sinnvoll ist und wann Reparatur oder Neueindeckung die bessere Wahl sind: der Themen-Hub Dachbeschichtung.
Geht es nicht um Optik, sondern um einen echten Dachschaden, eine Reparatur oder eine Neueindeckung: Dachdecker Witten.
Dachbeschichtung in den Nachbarstädten von Witten:
Kurze Frage: Cookies okay? Damit sehen wir, was unseren Besuchern weiterhilft. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.