Mitte und Annen
Der dicht bebaute Talkern mit gründerzeitlichen Mietshäusern und gewerblich geprägtem Umfeld. Alte Steigleitungen über mehrere Etagen, fehlender Fehlerstromschutz und zusätzliche Stromkreise stehen hier im Vordergrund.
Elektriker
Ein Gründerzeit-Mietshaus in Witten-Mitte, eine vermietete Wohnung nahe der Universität, ein Einfamilienhaus am bewaldeten Hang über dem Ruhrdurchbruch in Bommern: In der größten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises reicht der Bestand vom Talkern der Industriezeit bis in die Höhen des Ardeygebirges. Über einen vermittelten Partnerbetrieb aus der Umgebung kommt jemand, der die Elektrik dieser Häuser einschätzt und offen sagt, was zuerst zu tun ist.

Eintrag im Installateurverzeichnis
Am Zählerplatz und am Netzanschluss arbeitet nur, wer beim Netzbetreiber eingetragen ist. Darauf achten wir bei der Vermittlung.
Sicherheit vor Optik
Fehlender FI oder alte Leitung: Erst zählt, dass die Anlage sicher ist, dann folgt der Komfort.
Preis nach Besichtigung
Der Betrieb nennt den Preis, wenn er die Anlage in Witten gesehen oder das Anliegen im Gespräch geklärt hat.
Partnerbetrieb vor Ort
Fachbetrieb24 vermittelt. Die Arbeit macht ein geprüfter Elektro-Fachbetrieb aus der Region.


Vor Ort
Witten ist mit rund 91.000 Einwohnern die größte Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises und war bis 1974 kreisfrei. Die Stadt liegt am Übergang vom unteren Sauerland zum niederbergischen Hügelland, am nördlichen Ausgang des engen, tiefen Ruhrdurchbruchs durch das waldbedeckte Ardey-Sandsteinplateau. Zwischen dem tiefsten Punkt bei 71 Metern und dem höchsten am Arenberg auf 269 Metern liegen 198 Höhenmeter. Die bewaldeten Höhen zu beiden Seiten und das eingeschnittene Ruhrtal prägen das Relief und bestimmen mit, wie ein Elektriker hier arbeitet.
Die Stadt gliedert sich in die dicht bebaute Mitte, das gewerblich geprägte Annen, das am Hang liegende Bommern, das an der Ruhr gelegene Heven mit dem Kemnader See und das 1975 eingegliederte Herbede, das lange eigenständig war. Der Baubestand wechselt entsprechend: gründerzeitliche Mietshäuser im Talkern, Arbeiter- und Zechenhäuser aus der Bergbauzeit, großzügiger Nachkriegsbestand und Einfamilienhausgebiete an den Hängen. Als Universitätsstadt mit der privaten Universität Witten/Herdecke hat die Stadt zudem viele vermietete Wohnungen, was den E-Check und die Prüfpflichten in den Vordergrund rückt.
Ein Standardpaket trägt in Witten selten weit. Sinnvoll ist ein Betrieb, der zuerst die vorhandene Substanz begutachtet, ehe er ein Angebot schreibt. Ob in der Gründerzeitwohnung in der Mitte mit langer Steigleitung, in einer vermieteten Wohnung nahe der Universität oder im Hanghaus in Bommern mit Wallbox-Wunsch: Erst der Blick auf Verteiler, Leitungen und Zählerplatz zeigt, was tatsächlich ansteht. Ein vermittelter Partnerbetrieb erläutert die Schritte in verständlicher Sprache, ohne vorschnelle Pauschalen am Telefon.
Witten ist mit rund 91.000 Einwohnern die größte Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises und war bis 1974 kreisfrei. Die Stadt liegt im Südosten des Ruhrgebiets am Ruhrdurchbruch durch das Ardey-Sandsteinplateau und ist seit 1982 mit der privaten Universität Witten/Herdecke Universitätsstadt. Nachbarn sind Bochum, Dortmund, Herdecke, Wetter und Hattingen. Das eingeschnittene Ruhrtal, die bewaldeten Höhen des Ardeygebirges und der aufgestaute Kemnader See prägen das Stadtbild. Quelle.
Altbau-Elektrik

Der Talkern von Witten-Mitte und Teile von Annen sind dicht mit gründerzeitlichen Mietshäusern bebaut, deren Elektrik über die Jahrzehnte immer wieder erweitert, aber selten grundlegend erneuert wurde. Kennzeichnend ist die gemeinsame Steigleitung, die mehrere Wohnungen über die Etagen versorgt, dazu enge Steigschächte, in denen kaum eine weitere Ader Platz findet. Zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter und textilummantelte Kabel sind keine Seltenheit, und ein Fehlerstromschutzschalter, wie ihn DIN VDE 0100 für Steckdosen und Bäder fordert, fehlt in solchen Anlagen häufig ganz.
Dass in diesen Wohnungen regelmäßig die Sicherung fällt, hat einen einfachen Grund: Die Zahl der Geräte ist gewachsen, die Zahl der Stromkreise nicht. Wo früher Licht und Radio genügten, ziehen heute Induktionsfeld, Geschirrspüler und die Ladegeräte der ganzen Familie gleichzeitig Strom. In den Arbeiter- und Zechenhäusern der Bergbauzeit sieht es nicht anders aus. Der Betrieb beginnt deshalb am Verteiler: Er prüft, wie die vorhandenen Kreise aufgeteilt sind, und ergänzt getrennt abgesicherte Leitungen, damit die Last sich verteilt.
Ein Thema, das nur Witten kennt, ist das Erbe des Ruhrbergbaus. Seit 1552 ist hier Kohleabbau belegt, das Muttental mit der Zeche Nachtigall gilt als eine der Wiegen des Reviers, und im harten Ardey-Sandstein treten kohleführende Schichten mancherorts offen zutage. Für die Elektrik zählt weniger der Fels als der alte, oberflächennahe Bergbau unter manchen Grundstücken, der die Lage von Kellern und Zuleitungen beeinflussen kann. In den Hanglagen von Bommern und Heven nehmen Hausanschluss und Grundleitungen ohnehin lange Wege, weshalb auch Zählerschrank und Unterverteilung im Keller einen prüfenden Blick verdienen.
Woran man es merkt
Nicht jede Kleinigkeit ist ein Notfall. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, steckt die Ursache oft in der festen Installation, nicht im Gerät.
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E-Check und Wallbox
In Witten hat der E-Check ein besonderes Gewicht, weil die private Universität Witten/Herdecke der Stadt einen hohen Anteil vermieteter Wohnungen beschert, vor allem im gründerzeitlichen Talkern. Für vermietete und gewerblich genutzte Objekte schreibt die DGUV Vorschrift 3 vor, dass ortsfeste Anlagen und Geräte in festgelegten Abständen von einer Elektrofachkraft geprüft werden. Der E-Check erfüllt diesen Zweck: Er durchleuchtet die Anlage systematisch, hält jeden Mangel schriftlich fest und liefert das Protokoll, das im Schadens- oder Haftungsfall den Ausschlag gibt.
Bei der Wallbox macht sich das eingeschnittene Wittener Relief bemerkbar. In Bommern und Heven und an den Häusern über dem Ruhrtal liegt der Stellplatz häufig ein gutes Stück vom Hausanschluss entfernt, und dieser Weg entscheidet, ob die volle Ladeleistung ankommt. Der Betrieb bemisst Länge und Querschnitt der Zuleitung, meldet die Ladeeinrichtung bei den Stadtwerken Witten an und holt oberhalb der Leistungsgrenze die Genehmigung ein. Wallbox und Wärmepumpe zählen dabei oft zu den steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach Paragraf 14a des Energiewirtschaftsgesetzes.
Eine Wittener Besonderheit ist Herbede: Der 1975 eingegliederte Stadtteil war lange eigenständig und historisch an ein eigenes Netz angeschlossen, weshalb sich vor Bau oder Umbau ein Blick auf die Zuständigkeit für den Netzanschluss lohnt. Draußen am Haus verlangen die langen Zufahrten der Hanglagen eigene Kreise: Garage, Werkstatt und Gartenpumpe gehören über einen Fehlerstromschutzschalter abgesichert, mit witterungsfesten Steckdosen und Überspannungsschutz. Am Kemnader See kommen Anschlüsse für Freizeitgrundstücke und Bootshäuser hinzu.
Zählerschrank

Beim Tausch eines veralteten Zählerschranks gelten in Witten die Anschlussbedingungen des örtlichen Netzbetreibers. Das Verteilnetz führen hier die Stadtwerke Witten; gemeinsam mit der VDE-Anwendungsregel 4100 legen sie fest, wie der neue Zählerplatz aufzubauen ist. Am Netzanschluss darf ausschließlich arbeiten, wer im Installateurverzeichnis der Stadtwerke Witten eingetragen ist. Diese Zulassung bringt der vermittelte Partnerbetrieb mit, er meldet den Umbau an und stimmt ihn mit dem Netzbetreiber ab.
Weil der Talkern viel gründerzeitliche Substanz trägt, steht der Zählerschrank in Witten oft am Anfang einer Modernisierung. Sind Wallbox, Wärmepumpe oder Photovoltaik geplant, reicht der alte Zählerplatz nicht mehr aus. Schrank, Zählerfeld und Unterverteilung werden dann gemeinsam auf den heutigen Stand gebracht, mit Platz für eine moderne Messeinrichtung, damit spätere Erweiterungen ohne neuen Eingriff möglich bleiben. In den mehrgeschossigen Mietshäusern der Mitte ist die Führung der Steigleitungen über die Etagen eine eigene Planungsaufgabe.
Ihre Sicherheit
Eine seriöse Elektroarbeit beginnt mit einem Blick auf die Anlage und einem Angebot, nicht mit einer Pauschale am Telefon. Am Zählerplatz und am Netzanschluss darf ohnehin nur ein Betrieb arbeiten, der beim Netzbetreiber im Installateurverzeichnis eingetragen ist. Genau das ist ein überprüfbares Kriterium: Fragen Sie im Zweifel danach.
Die fest verlegte Elektrik im eigenen Haus verantwortet der Eigentümer. Eine Leuchte darf man selbst tauschen, doch Eingriffe am Zählerplatz und am Netzanschluss bleiben eingetragenen Fachbetrieben vorbehalten. Diese Grenze schützt vor Bränden und Stromunfällen und ist Bedingung für die Freigabe durch den Netzbetreiber. In Witten führen die Stadtwerke Witten das Installateurverzeichnis; wer in den Gründerzeitquartieren modernisiert oder vermietet, arbeitet deshalb von Anfang an am besten mit einem dort gelisteten Betrieb.
Vor Ort im Detail
Witten liegt am nördlichen Ausgang des engen, tiefen Ruhrdurchbruchs, mit dem die Ruhr das waldbedeckte Ardey-Sandsteinplateau durchschneidet. Südlich der Stadt ist der Fluss zum Kemnader See aufgestaut. Von den bewaldeten Höhen laufen kleinere Gewässer wie die Elbsche zur Ruhr hinab. Der harte Sandstein und die kohleführenden Schichten, die im Muttental offen zutage treten, prägen den Untergrund unter der Stadt.
Der Kohlebergbau ist in Witten seit 1552 belegt, das Muttental mit der Zeche Nachtigall gilt als eine der Wiegen des Ruhrbergbaus und ist heute am Bergbauwanderweg zu besichtigen. Aus dieser Industriezeit stammt ein dichter Bestand aus gründerzeitlichen Mietshäusern im Talkern und Arbeiter- sowie Zechenhäusern, der bis heute das Bild vieler Quartiere bestimmt.
Seit 1982 ist Witten mit der privaten Universität Witten/Herdecke Universitätsstadt an der Ruhr, was einen hohen Anteil vermieteter Wohnungen mit sich bringt. 1975 wurde das bis dahin eigenständige Herbede eingegliedert, das als einziger Stadtteil historisch zu einem eigenen Netz gehörte. Zwischen Gründerzeit, Nachkriegsbestand und Universität ist Witten die größte und am stärksten durchmischte Stadt des Kreises.
Stadtteile
In welchem Teil von Witten Ihr Haus steht, deutet an, aus welcher Zeit die Elektroinstallation stammt und welche Arbeiten wahrscheinlich sind.
Der dicht bebaute Talkern mit gründerzeitlichen Mietshäusern und gewerblich geprägtem Umfeld. Alte Steigleitungen über mehrere Etagen, fehlender Fehlerstromschutz und zusätzliche Stromkreise stehen hier im Vordergrund.
Hanglagen über dem Ruhrtal und am Kemnader See mit Ein- und Mehrfamilienhäusern. Typisch sind Wallboxen an langen Zufahrten, Außenanlagen und veraltete Zählerplätze, dazu Anschlüsse an Freizeitgrundstücken am See.
Das 1975 eingegliederte Herbede war lange eigenständig und historisch an ein eigenes Netz angeschlossen. Wer hier modernisiert, klärt die Zuständigkeit für den Netzanschluss vorab; sonst prägen gemischter Altbestand und Zählerplatz-Erneuerungen die Arbeit.
Als Universitätsstadt hat Witten viele Mietwohnungen. Hier zählen der E-Check bei Mieterwechsel, die wiederkehrende Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 und das Nachrüsten von Fehlerstromschutz in älteren Anlagen.
Eine pauschale Zahl gibt es nicht, denn der Aufwand richtet sich nach dem Zustand der Anlage. Einen fehlenden FI im vorhandenen Verteiler zu ergänzen ist rasch erledigt, die Erneuerung von Zählerschrank und Steigleitung in einem Gründerzeit-Mietshaus dagegen umfangreich. Der vermittelte Partnerbetrieb sieht sich die Anlage an und macht danach ein konkretes Angebot. Feste Preise nennen wir hier bewusst nicht.
Ja. Zuständig sind in Witten die Stadtwerke Witten. Jede Ladeeinrichtung ist anzumelden, oberhalb einer bestimmten Leistung zusätzlich zu genehmigen. Der eingetragene Fachbetrieb übernimmt die Anmeldung und legt den Anschluss so aus, dass die Ladeleistung auch bei langer Zuleitung an den Hängen über dem Ruhrtal ankommt.
Für vermietete und gewerblich genutzte Objekte greift die DGUV Vorschrift 3. Sie verlangt, dass ortsfeste Anlagen und ortsveränderliche Geräte vor der ersten Nutzung und danach in festgelegten Abständen von einer Elektrofachkraft geprüft werden. In der Universitätsstadt mit ihren vielen Mietwohnungen ist das ein zentraler Punkt. Der Fachbetrieb übernimmt die wiederkehrende Prüfung und stellt das Protokoll aus, das im Schadensfall zählt.

Allgemeine Fragen zu E-Check, Wallbox, Sicherungskasten und der Frage, woran man einen seriösen Betrieb erkennt, beantwortet ausführlich der Themen-Hub Elektriker.
Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
Ein Elektro-Anliegen in Witten, von der Steckdose bis zur Wallbox? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Ob Gründerzeitwohnung in der Mitte, vermietete Wohnung nahe der Universität oder Hanghaus in Bommern: In der größten Stadt des Kreises bestimmt der Zustand der vorhandenen Anlage, welche Arbeit ansteht. Erst der Blick auf Verteiler und Leitungen macht ein belastbares Angebot möglich, und am Zählerplatz zählt der Eintrag im Installateurverzeichnis der Stadtwerke Witten. Ein vermittelter Partnerbetrieb aus der Region bringt beides mit.
Zum Überblick über Leistungen, E-Check, Wallbox und Ihre Rechte: der Themen-Hub Elektriker.
Elektriker in den Nachbarstädten von Witten:
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