Preisfaktoren
Was Pflasterarbeiten im Ennepetal kosten
Eine feste Zahl je m² im Vorhinein verbietet sich. Im Ennepetal hängt der Aufwand zuerst am Umgang mit dem Regen: Ein versickernder Aufbau mit Sickersteinen kostet anders als eine abgeleitete Fläche mit Rinne, und am Hang tritt das von oben zulaufende Wasser hinzu. Beim Neuaufbau zählen die Aushubtiefe, die Art des Bodens, die Mengen an Schotter und Splitt sowie das Abfahren des Erdreichs, bei einer Bestandsfläche deren Rückbau.
Erst dann fällt der Belag ins Gewicht, dessen Preise stark streuen: schlichtes Betonpflaster liegt klar unter Klinker, Naturstein, Sickerpflaster und großen Platten. Dazu kommen die gegründete Kante, die Entwässerung oder Versickerung und, bei einer bestehenden Fläche, deren Ausbau und Entsorgung. Ein tragfähiger Betrag ergibt sich erst nach dem Aufmaß am Grundstück, und ein seriöser Betrieb führt Erdarbeiten, Material und Arbeitszeit einzeln auf, statt telefonisch zu pauschalieren.
Was im Einzelfall anfällt, hängt von der Fläche, der Tiefe und Art des Unterbaus, dem gewachsenen Boden und dem Abtransport des Aushubs, der Randeinfassung, der Entwässerung und dem gewählten Belag ab. Ein verbindliches Angebot macht der Fachbetrieb erst nach dem Aufmaß vor Ort, getrennt nach Erdarbeiten, Material und Arbeit.