Vor Ort
Leckortung in Recklinghausen: der Vest-Kern von 1236 hoch auf dem Vestischen Höhenrücken, die Wasserscheide zwischen Lippe und Emscher und der Abfall zu den tiefen Südteilen
Recklinghausen ist die Kreisstadt des bevölkerungsreichsten Kreises Deutschlands und mit rund 115.000 Einwohnern das Zentrum des nördlichen Ruhrgebiets. Ihr Kern liegt mit etwa 85 Metern über dem Meer merklich höher als die meisten Nachbarstädte, denn er ruht auf dem Recklinghäuser Lößrücken, dem östlichen Teil des Vestischen Höhenrückens. Dieser Kamm zieht sich als nach Süden offener Halbkreis um die Innenstadt und bildet zugleich eine Wasserscheide: Nordwärts läuft das Wasser zur Lippe ab, südwärts zur Emscher. Für die Leckortung bedeutet diese Höhenlage viel, denn oben im Kern versickert austretendes Wasser eher in den Löß, als dass es an die Oberfläche tritt, während unten im Süden, wo das Gelände zum Emschertal abfällt, Rückstau und hoher Grundwasserstand ins Spiel kommen. Ehe in einem Recklinghäuser Quartier gegraben wird, kreist ein Fachbetrieb die Fehlstelle darum erst messtechnisch ein.
Der Baubestand erstreckt sich in Recklinghausen über ein besonders breites Altersband. Der Ursprung war ein karolingischer Königshof um 800, seit etwa 1180 war der Ort Hauptort des kurkölnischen Vests Recklinghausen, und 1236 kamen die Stadtrechte hinzu. Daraus ist ein echter mittelalterlicher Kern erwachsen, dessen Wallanlage heute als Ring den alten Stadtgrundriss nachzeichnet und unter dem sehr alte, teils historische Grundleitungen liegen. Das große Wachstum kam erst spät, ab 1869, als der Steinkohlenbergbau das Stadtgebiet erreichte und Zechen wie Recklinghausen I in Hochlarmark und Recklinghausen II in Suderwich ganze Siedlungen mit dem typischen Baubestand von 1900 bis 1930 nach sich zogen. Auf einer Recklinghäuser Ortungsfahrt trifft der Betrieb daher innerhalb weniger Straßen auf Leitungen aus ganz verschiedenen Epochen, vom historischen Kern bis zur Zechensiedlung, und muss sein Vorgehen an jedem Objekt neu auf das jeweilige Baualter einstellen.
Nach Süden verlässt die Emscher das Stadtgebiet auf nur noch etwa 39 Metern, während der Kern der Innenstadt gut vierzig Meter höher liegt; Hochlarmark sackt mit rund 43 Metern deutlich unter das Kernniveau ab. Dieses Gefälle vom Lößrücken hinab ins Emschertal legt sich über das ganze Stadtgebiet und trennt zwei Welten der Entwässerung: oben der trockenere, höher gelegene Vest-Kern, unten die tiefen, rückstaunahen Siedlungen am Emschersaum. Wer in Recklinghausen einen Fachbetrieb für Leckortung sucht, ist bei einem Betrieb gut aufgehoben, der diese Zweiteilung kennt, den historischen Kern auf der Wasserscheide ebenso wie den Abfall zu den Emscher-nahen Südteilen und die Zechensiedlungen des späten 19. Jahrhunderts. Über die Vermittlung meldet sich ein passender Betrieb aus der Region, der die Ortung selbst ausführt.
Recklinghausen ist die Kreisstadt des Kreises Recklinghausen, des bevölkerungsreichsten Kreises Deutschlands, mit rund 114.851 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) und das Zentrum des nördlichen Ruhrgebiets. Der Stadtkern liegt mit etwa 85 Metern über dem Meer höher als die meisten Nachbarstädte und ruht auf dem Recklinghäuser Lößrücken, dem östlichen Teil des Vestischen Höhenrückens, dessen Kamm eine Wasserscheide zwischen Lippe und Emscher bildet. Die Emscher verlässt das Stadtgebiet im Süden auf nur noch etwa 39 Metern. Recklinghausen war seit etwa 1180 Hauptort des kurkölnischen Vests Recklinghausen und erhielt 1236 die Stadtrechte; das große Wachstum kam ab 1869 mit dem Steinkohlenbergbau und den Zechen Recklinghausen I in Hochlarmark und Recklinghausen II in Suderwich. Zu den Stadtteilen zählen die Altstadt und Innenstadt, Süd, Hillerheide, König Ludwig, Hochlar, Hochlarmark, Suderwich und Röllinghausen. Recklinghausen grenzt unter anderem an Herten, Herne, Castrop-Rauxel und Gelsenkirchen. Quelle.