Vor Ort
Ein Zaun für die Ruhrtalstadt zwischen Kern und Wald
Mülheim an der Ruhr ist eine kreisfreie Großstadt mit rund 171.700 Einwohnern auf etwa 91 km². Wer hier einen Zaun plant, hat es selten mit einer leeren Wiese zu tun. Meist steht schon etwas: ein alter Jägerzaun mit morschen Latten, eine Hecke, die nach Jahren zu breit geworden ist, ein rostiger Maschendraht aus früheren Zeiten oder ein Mäuerchen, auf das einmal ein Gitter kommen soll. Der erste Schritt ist darum fast immer ein Blick auf den Bestand. Was bleibt stehen, was muss weg, wo genau verläuft die Grenze, und wie viel Platz ist zwischen Haus, Garage und Nachbargrundstück überhaupt vorhanden? Ein guter Partnerbetrieb klärt diese Fragen beim ersten Termin und schreibt sie ins Angebot, damit später niemand über Abriss und Entsorgung diskutieren muss.
Die Stadt liegt unmittelbar an der Ruhr zwischen Duisburg und Essen, ihr Kern im Tal auf rund 40 Metern. Mehr als die Hälfte des Stadtgebiets ist Grün- und Waldfläche, weshalb Mülheim auch Ruhrtalstadt genannt wird. Für den Zaunbau bedeutet das zwei sehr unterschiedliche Welten. Unten im Kern sind die Gärten klein, eng geschnitten und oft von drei Seiten einsehbar. Hier geht es vor allem um Sichtschutz, um schlanke Bauweise und um eine Lösung, die auch die Hausverwaltung oder die Eigentümergemeinschaft mitträgt. Oben an den Höhen und am Waldrand werden die Grundstücke größer, das Gelände fällt ab, und plötzlich spielen Fundament, Gefälle und Wildschutz die Hauptrolle. Beide Fälle verlangen Erfahrung, aber eben jeweils eine andere.
Wir arbeiten deshalb nicht mit einem Einheitszaun von der Stange. Der Partnerbetrieb, den wir Ihnen nennen, kommt zuerst zum Ortstermin, nimmt die Länge der Strecke auf, prüft den Untergrund an mehreren Stellen und spricht mit Ihnen über den Zweck: Soll der Hund im Garten bleiben, sollen Kinder nicht auf die Straße laufen, wollen Sie auf der Terrasse ungestört sitzen, oder soll vor allem das Rehwild draußen bleiben? Erst daraus ergeben sich Höhe, Material, Abstand der Pfosten und die Art des Tores. Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit allen Posten, und Sie entscheiden in Ruhe, ob Sie den Auftrag erteilen. Nach dem Bau gehört eine kurze Abnahme dazu: Sie gehen die Strecke gemeinsam ab, prüfen Tore, Schlösser und Abstände, und der Betrieb erklärt Ihnen, worauf Sie bei der Pflege achten sollten. Bei Holz sind das Anstrich und lockere Schrauben, bei Metall kleine Lackschäden und bei Toren das Nachstellen der Scharniere. Wer diese Punkte in festem Takt kontrolliert, hat viele Jahre Freude an seinem Zaun.