Vor Ort
Sandterrasse statt Fels oder Rheinschlick
Hilden liegt auf den Hilden-Lintorfer Sandterrassen, einer sandigen Terrassenlandschaft der Niederrheinischen Bucht. Sandiger, gut durchlässiger Untergrund verhält sich anders als der lösliche Kalk in Wülfrath oder der schwere, wassernahe Boden der tiefen Rheinstadt Monheim. Rund sieben Prozent der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1919, knapp drei Viertel aus der Zeit vor 1980, entsprechend viel Steinzeug mit vielen Muffen liegt im Boden.
Die Stadt ist sternförmig um den erhaltenen Siedlungskern gewachsen und hat kaum eingemeindete Vororte, das Netz liegt eng beieinander. Das Gelände steigt von rund 48 Metern am Bahnhof im Westen bis auf gut 100 Meter an der Hildener Heide im Osten. Dieses leichte West-Ost-Gefälle, das nach Westen zum Rhein hin abläuft, und die dichte, wenig aufgrabbare Bebauung bestimmen, wie eine Verstopfung typischerweise erreicht wird. Bei wiederkehrenden Problemen zeigt die Kamera, ob eine feste Ursache im alten Steinzeug sitzt.
Hilden liegt im Kreis Mettmann am Übergang vom Niederrhein ins Bergische Land, auf gut 25 Quadratkilometern und rund 55.000 Einwohnern. Der prägende Bach ist die Itter, die aus den bergischen Höhen kommt, die Sandterrassen quert und als rechter Zufluss den Rhein erreicht. Die sternförmig um den historischen Kern gewachsene Stadt ist von Autobahnen umschlossen und zählt zu den am dichtesten besiedelten Kommunen Deutschlands. Quelle.